22. Juli 2014

Büro-Ordnung und Recyclingschrank

Letzte Woche hatte ich einen spannenden Einsatz um Ordnung in ein privates Büro zu bringen.

Jeder Auftrag ist wie eine Wundertüte für mich. In diesem Fall habe ich mich darauf eingestellt ein Büro umzuräumen und neu zu ordnen – dass dabei gleich noch ein neuer Putz- und Recycling Schrank im Flur entstehen würde haben weder die Kundin noch ich geahnt…

… aber seht am besten selbst!

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Die rechte Seite des Raums ist das Büro der Mutter, auf der linken Seite der Bürobereich ihrer Tochter.

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Dieses Büro ist ein relativ grosses Projekt gewesen und zu viel für einen Tag.

Ich nehme mir mit meinen Kunden immer einen kleinen abgegrenzten Bereich nach dem anderen vor. Am liebsten starte ich mit dem kleinsten und einfachsten Bereich. So sieht man ganz schnell ein kleines Erfolgserlebnis und ist nicht gleich völlig überwältigt von der Flut an Unordnung.

Diesen Schrank habe ich als ersten Bereich ausgewählt, da er ohnehin bereits fast leer war.

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Meine Kundin hat ihn bis anhin als Putzschrank benutzt, in der linken Schrankseite wurde auch der Staubsauber verstaut. Ich habe ihr einen Gegenstand nach dem anderen rausgegeben und sie hat sie in unsere drei üblichen Kategorien einsortiert:

  • entsorgen
  • an einem anderen Ort versorgen
  • verschenken, verkaufen

Wie man auf dem Bild sieht ist der Putzartikelanteil verschwindend klein, lediglich das zweitoberste Regal auf der rechten Seite sowie das Regal links oben und der Staubsauger sind Putzsachen.

Wir habe ein wenig diskutiert ob es tatsächlich Sinn macht so viel Paltz im Büro für einen Putzschrank zu verschwenden oder ob es nicht mehr Sinn machen würde ihn im zentral gelegenen Flur aufzustellen und ihn ggf. mit anderen Sachen zu bestücken die auch im entfernteren Sinn in diese Kategorie gehören.

… das ist daraus entstanden

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Der Schrank steht jetzt im Flur (leider konnte ich ihn nicht frontal aufs Bild bringen wegen zu wenig Platz, sorry!).
Ein Staubsauger braucht nicht sehr viel Platz! Man kann das Rohr abnehmen, und bei den meisten Staubsaugern kann man auch die Länge des Saugrohrs verkleinern indem man ihn zusammenschiebt.

Die Putzmittel haben wir in eine Plastikbox gestellt, um ein Schubladensystem zu schaffen. Mit der Boxmethode kann auf die ganze Regalfläche zugegriffen werden ohne durch alle einzelnen Flaschen wühlen zu müssen.

In den oberen Regalen links haben wir mehrere Boxen genommen und in einzelne Kategorien eingeteilt: Schrauben und Nägel, Werkzeug, Glühbirnen, Staubsaugerzubehör, etc. Jede Box wurde mit dem exakten Inhalt beschriftet damit man schnell findet wonach man sucht und vor allem damit man nicht in Versuchung kommt etwas einfach wahllos irgendwo hineinzuwerfen wo es nicht hingehört und wo man es auch nicht wieder findet.

In der Mitte oben haben wir eine Box für alte Batterien, sowie ihr Fensterputzgerät eingeräumt, die Zeitschriften unten werden noch verschenkt.

Die rechte Seite entstand ganz plötzlich aus einem Blitzgedanken heraus. Bis jetzt hatte sie in der Küche Boxen für Recycling Sachen aufgestellt die unnötig Raum wegnahmen und einfach nicht sonderbar attraktiv aussahen. Wir haben Klappboxen gekauft die genau die Regalflächen ausfüllten und für Altpapier, Karton, Glas, Pet und Altkleider eingerichtet. So ist der Abfall schön versorgt und trotzdem an einer zentralen Stelle gelagert.

Als nächsten Bereich haben wir uns diesen kleinen Schreibtisch vorgenommen.

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Zum Schluss war alles entsorgt oder anderweitig versorgt und der Schreibtisch konnte auf den Dachboden gebracht werden. (Wir konnten jetzt schon zwei grosse Möbelstücke entfernen ohne Verlust von Stauraum!)

Als nächsten Schritt haben wir dieses CD Regal ausgeräumt und entfernt, das Bücherregal wurde ausgemistet und an eine andere Stelle gestellt.

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Das Büchrregal fand sein neues Zuhause im Bürobereich der Mutter wo es viel mehr Sinn macht, dafür wurde eines der Schubladenschränke (wie das unter dem Drucker) in ihr Bastelzimmer gestellt.

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Nun haben wir uns allen Regalen und Schubladen an der pinken Wand gewidmet. Eins nach dem anderen wurde ausgeräumt, in die drei Kategorien eingeteilt. Das was am Schluss übrig blieb haben wir nach Themen sortiert wieder eingeräumt. Schubladen und Fächer wurden beschriftet damit auch hier die Versuchung etwas falsch zu versorgen gar nicht erst aufkommt.

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Danach sah es dann so aus, auch hier haben wir jede Menge Platz gewonnen.

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Zum Abschluss räumten wir noch ihren Schreibtisch auf.

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… mit diesem Ergebnis

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Das wärs schon wieder gewesen, zum Schluss wie immer noch einige Vorher-Nachher Bilder…

Vorher-Nachher Schreibtisch

Vorher-Nachher Gangschrank

Vorher-Nachher Putzschrank

Zu zweit haben für dieses Projekt 6 1/2 Stunden gebraucht, der Bereich ihrer Tochter ist noch ausstehend.

Hoffentlich findet Ihr ein wenig Inspiration in diesem Post für Euer Büro oder den Recycling-Schrank.

Ich freue mich immer über Feedback von Euch was Ihr selbst daraus gemacht habt. Aber auch Eure Wünsche worüber ich mehr oder weniger schreiben soll sind sehr willkommen!!!

Bis zum nächsten Mal!

Eure,

signatur

5 thoughts on “Büro-Ordnung und Recyclingschrank”

    1. Tina Lung sagt:

      Danke!!!

  1. firat sagt:

    Hallo ,

    du hast einen echt tollen Blog, da bin ich doch gleich mal Follower geworden.

    Viele Grüße
    Firat Baruc, versuch908.blogspot.de

    P.S. Schau doch mal bei mir vorbei, ich freue mich riesig über ein Feedback von dir!

  2. Edith sagt:

    6,5h. Das macht es realistisch. Wenn man immer nur vorher nachher Bilder sieht, ist das ein wenig deprimierend.

    Andere Frage:

    Warum ist bei vielen Aufräumaktionen danach immer noch so viel Kram da?

    1. Tina Lung sagt:

      Nach einer Aufräumaktion sind immer noch so viele Dinge vorhanden wie der Kunde behalten möchte oder muss. Ich nehme nie den Kunden Dinge weg oder überrede sie etwas loszulassen was sie nicht möchten. Ich hinterfrage die Beweggründe etwas zu behalten. Aber schlussendlich ist es immer die Entscheidung des Besitzers etwas loszulassen oder zu behalten. In diesem Beispiel mit dem Büro braucht meine Kundin einfach diese Dinge um ihre Arbeit zu tun. Beantwortet das so Deine Frage, Edith?

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